Baby mit blau-grüngestreiftem Pulli liegt schlafend auf dem Bauch seiner jungen Mutter

Neugeboren

Immer wieder faszinierend ist es doch wie das menschliche Leben beginnt. Mit der Geburt kommen wir als perfekte Wesen zur Welt und sind dabei so winzig und hilflos. Beim Dreh Babylotsin fürs ZDF hatte ich mal wieder Gelegenheit Neugeborene zu sehen: ein, zwei Tage alte Würmchen.

Bei diesem Dreh fand ich es wichtig mit einer Kamerafrau zu arbeiten. Ich überlege meistens, wer zu meinem Thema passen könnte. Als Produzentin meiner Beiträge kann ich es mir aussuchen. Wenn ich zum Beispiel über junge Leute berichte, ist es hilfreich, wenn Kameramann oder Kamerafrau ebenfalls jung sind. Da entsteht beim Dreh ein besonderer Bezug, der die Kommunikation so viel einfacher macht. Und mir ist die Bildsprache, die die Jüngeren draufhaben, für solch einen Beitrag wichtig.

Beim Dreh mit den Babys wollte ich unbedingt mit einer Frau arbeiten und zwar mit Kirsten Kofahl, die ich aus früheren Drehs gut kenne. Sie ist nur meist schon ausgebucht, wenn ich anfrage, kein Wunder, für ihre Arbeit hat sie vor ein paar Jahren eine Nominierung für den Deutschen Kamerapreis erhalten.

Dieses Mal hatte sie Zeit und eine Überraschung für mich parat: Kirsten wollte eigentlich Hebamme werden. Sie hatte nach der Schulzeit bereits Praktika gemacht und vielen Geburten beigestanden. Die Atmosphäre auf der Wöchnerinnenstation war ihr vertraut, und auch dieser Glow, der Mutter und Kind umgeben. Perfekter geht´s nicht.

Was es nun aber genau mit dem Projekt Babylotsen auf sich hat, erzähle ich in meinem Beitrag für

„Sonntags – TV fürs Leben“, am 22.12.2019, 9 Uhr im ZDF

Oder in der ZDF-Mediathek: Licht im Dunkeln
ab Minute 15’47